Gartenteich – Tipps zur Planung und Bepflanzung

Für Einsteiger stellt sich zuerst die Frage: wo im Garten ist der ideale Standort für den Teich? Ein Platz mit etwa sechs Stunden Sonne pro Tag gilt als optimal. Nur zur Mittagszeit sollte das Wasser etwas im Schatten liegen, damit es sich nicht zu sehr aufheizt.

Die zweite Frage lautet meistens: für welchen Teichtyp entscheide ich mich, Folien- oder Fertigteich? Für kleine Teiche bis fünf Quadratmeter Wasseroberfläche sind fertige Kunststoffbecken eine gute Lösung. Sie sind sehr robust und haben oft schon vorgeformte Pflanzzonen. Ist Größe und Form noch unklar und möchten Sie Ihrer Gestaltung freien Lauf lassen, greifen sie besser auf Teichfolie zurück.

Die meisten Fehler passieren bei der Bepflanzung des Gartenteichs, hier ist die Größe des Teiches ganz entscheidend. In kleinen Teichen sollte man auf Schilf, Rohrkolben und herkömmliche Binsen ganz verzichten. Diese reinigen zwar das Wasser, wuchern aber so stark, dass Ihr Gartenteich innerhalb weniger Jahre zuwächst. Besser sind hier Zwergformen und weniger wüchsige Sorten, wie die Korkenzieher-Binse, Bunter Kalmus oder der Zwerg-Rohrkolben. Schwanenblume, Hechtkraut und Sumpf-Iris eignen sich ebenfalls, denn sie breiten sich nicht stark aus und blühen schön.

Um dem Algenwachstum entgegenzuwirken, ist die Pflanzung von Schwimm- und Unterwasserpflanzen essentiell. Wasserstern und Hornblatt entnehmen dem Wasser Nährstoffe, reichern es mit Sauerstoff an und sorgen so für klare Verhältnisse. Ein weiterer Punkt ist die richtige Pflanztiefe. Für die meisten Seerosen ist eine Wassertiefe von 60 bis 100 Zentimeter ideal. Für kleine Teiche gibt es wiederum spezielle Zwerg-Seerosen. Sumpf-Dotterblume, Rosen-Primel und Sumpf-Vergissmeinnicht eignen sich gut für den Teichrand, denn sie bevorzugen dauerfeuchte Böden und werden nicht sehr hoch.

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