Gartenschrank für den Außenbereich – Tipps für den Kauf

shed-1086472_1280Eine interessante Alternative zum Gartenhäuschen oder Geräteschuppen stellt der Gartenschrank dar. Vor allem dann, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht und dieser hauptsächlich von Blumen, Beeten, Bäumen und etwas Rasenfläche beansprucht wird. Allerdings gilt es auch beim Kauf eines Gartenschrankes einige Aspekte zu beachten.

Gartenschränke aus verschiedenen Materialien

Gartenschränke werden sowohl aus Kunststoff, Metall und aus Holz angeboten. Bei der Auswahl kommt es unter anderem auf die eigenen Vorlieben, den Raumbedarf und auf das zur Verfügung stehende Budget an. Während ein kleiner Gartenschrank aus Kunststoff schon für etwas mehr als 50 Euro erhältlich ist, sind die günstigsten Modelle aus Holz bei gleicher Größe etwa doppelt bis dreimal so teuer. Die günstigsten Metallschränke sind ebenfalls in dieser Preisklasse zu finden, können aber je nach Ausstattung auch mehr als 1.000 Euro kosten.

Rechtliche Aspekte

Bevor Sie sich zum Kauf eines Gartenschrankes entscheiden, sollten Sie sich beim örtlichen Bauamt über bestehende Vorschriften informieren. Gartenschränke können ab einer gewissen Größe als Gartenhütte angesehen werden, für deren Errichtung unter Umständen die Einholung einer Baugenehmigung vorgeschrieben ist. Zugleich muss in diesem Fall wahrscheinlich auch ein Mindestabstand zum Grundstück des Nachbarn eingehalten werden.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Gartenschrankes achten

Bevorzugen Sie einen Gartenschrank aus Holz, so muss dieses vorbehandelt und imprägniert sein, um den Witterungseinflüssen über lange Zeit standzuhalten. Zudem sollte es regelmäßig überstrichen oder mit einer Holzlasur versehen werden. Gartenschränke aus Hartholz – beispielsweise aus Eiche – werden wesentlich seltener angeboten, sind aber widerstandsfähiger als die Modelle aus Weichholz. Zu diesem zählen beispielsweise Nadelhölzer.

Gerade die Modelle aus Holz benötigen einen vor Feuchtigkeit geschützten Untergrund. Geeignet sind hierfür Terrassenfliesen, aber auch Betonflächen. Bestenfalls wird der Gartenschrank unter einem Vordach oder auf der Terrasse aufgestellt.

Bei einem Gartenschrank aus Holz sollten Sie auf das Dach achten. Dachpappe wird hier zwar über einige Jahre hinweg gute Dienste leisten, Schieferplatten und verzinktes Blech hingegen versprechen noch eine längere Haltbarkeit. Sinnvoll ist es auch, einen Gartenschrank zu verwenden, der über ein Spitzdach verfügt. Dadurch läuft das Regenwasser besser ab und kann zugleich über die Dachrinne in einem Wassertank aufgefangen werden. So haben Sie im Sommer kostenloses Gießwasser für die Blumen und Beete.

Großes Augenmerk sollten Sie auch auf die Innenausstattung des Schrankes legen. Bietet er genügend Fächer für Kleinteile, aber auch Platz für größere Gartengeräte wie Harke, Spaten, Rechen und dergleichen mehr? Für welche Traglast sind die Regale ausgelegt?

Wichtig sind auch Informationen darüber, wie der Schrank geliefert wird und ob beispielsweise ein Fundament vorhanden sein muss. Manchmal ist auch die Hilfe einer zweiten Person notwendig. Entsprechende Informationen finden Sie in den Produktbeschreibungen der Online-Shops und im Baumarkt direkt vor Ort. Hier erfahren Sie auch, welche Geräte und Kleinteile – sofern Letztere nicht zum Lieferumfang gehören – Sie zum Aufbau des Schrankes benötigen.

Vor- und Nachteile der einzelnen Modellvarianten

Gartenschränke aus Holz sind etwas pflegeintensiver. Dies liegt auch darin begründet, dass sie meist aus Nadelholz bzw. Weichholz hergestellt werden. Zugleich dunkeln sie im Laufe der Zeit etwas nach. Sinnvoll ist es, wenn die Schränke bereits mit entsprechenden Bohrlöchern versehen sind und auch mehrere Fächer für Kleinteile Blumentöpfe, Handgeräte, Handschuhe, Samen etc. aufweisen. Das gilt selbstverständlich auch für Kunststoff- und Metallschränke.

Gartenschränke aus Kunststoff lassen sich meist sehr schnell zusammensetzen. Zudem sind sie leicht zu transportieren und benötigen auch kaum Pflege. Manche Modelle sind allerdings nicht für große Lasten ausgelegt, die Fächer biegen sich hier bei einem 20 Liter Blumensack schon etwas durch.

Größeren Lasten halten Gartenschränke aus Metall mühelos stand. Auch sie werden in unterschiedlichen Größen angeboten. In diesen Schränken lassen sich bei Bedarf auch noch weitere Gerätschaften wie beispielsweise der Rasentrimmer oder der Rasenmäher unterbringen. Bei den meisten hochwertigen Metallschränken führender Markenhersteller ist Rost kein Thema. Sie können auch über Jahre hinweg der Witterung ausgesetzt sein, ohne dass diese irgendwelche Spuren am Gartenschrank hinterlässt. Müssen sie doch einmal gereinigt werden, können Sie hierfür – genau wie bei den Modellen aus Kunststoff – den Gartenschlauch nutzen. Im Gegensatz zu diesen sind die Metallgartenschränke in ihrer Anschaffung aber wesentlich teurer und lassen sich aufgrund ihres größeren Gewichtes auch nicht so einfach transportieren.

Achten Sie auch darauf, dass der von Ihnen ausgewählte Gartenschrank abschließbar ist. Er sollte so aufgestellt werden, dass er Sturm und Hagel standhält.

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