Welche elektrischen Gartengeräte sind sinnvoll?

Kettensäge für die Gartenarbeit (Bild: Silke Kaiser / pixelio.de)
Kettensäge für die Gartenarbeit (Bild: Silke Kaiser / pixelio.de)

Bis vor einigen Jahrzehnten mussten viele Gartenarbeiten noch von Hand erledigt werden. Dies hat sich zum Glück grundlegend geändert. Wurde beispielsweise früher das Gras mit der Sense gemäht, erledigt dies nun ein elektrischer oder benzinbetriebener Rasenmäher. Aber welche elektrischen Gartengeräte sind ebenfalls sinnvoll? Dieser Frage möchten wir in diesem Beitrag nachgehen.

Kettensäge für die Gartenarbeit (Bild: Silke Kaiser  / pixelio.de)
Kettensäge für die Gartenarbeit (Bild: Silke Kaiser / pixelio.de)

Ein erster Überblick

Viele elektrische Geräte erleichtern die Gartenarbeit enorm. Dazu zählen nicht nur die bereits erwähnte Rasenmäher, sondern auch

  • Heckenscheren,
  • Vertikutierer,
  • Laubsauger,
  • Holzspalter,
  • Häcksler,
  • Rasentrimmer und
  • Motorsägen,

um nur wenige Beispiele zu benennen. Ob diese allesamt notwendig sind, lässt sich nicht so einfach beantworten. Hier kommt es unter anderem auf die Gegebenheiten vor Ort, aber auch auf die persönlichen Umstände an.

Auf diese elektrischen Gartengeräte sollte keineswegs verzichtet werden

Wer einen großen Garten mit Rasenfläche hat, wird die Vorteile des Rasenmähers zu schätzen wissen. Ob man sich dabei für ein benzin- oder mit Strom betriebenes Modell entscheidet, sei erst einmal dahingestellt. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Ist der Rasenmäher mit einem zusätzlichen Vertikutierer ausgestattet, der für die Belüftung der Rasenfläche sorgt, so muss dieses Gerät nicht zusätzlich erworben werden.

Für den Rückschnitt der Gartenhecke ist eine Heckenschere meist unerlässlich. Natürlich sind diese Arbeiten auch von Hand zu erledigen, dafür muss in der Regel aber wesentlich mehr Zeit eingeplant werden. Wer nur eine kurze Hecke zurückschneiden muss, kann sich vielleicht für ein Kombigerät aus Gras- und Heckenschere entscheiden. Mit diesem Gerät ist auch so manche Stelle erreichbar, an die ein Rasenmäher nicht herankommt. Die Gras- und Heckenschere kann beispielsweise auch für den Rückschnitt von Sträuchern Verwendung finden.

Diese Gartengeräte sind nicht unbedingt notwendig

Sicher ist es vorteilhaft, kleinere Äste und Strauchschnitt in einem Häcksler zu zerkleinern. Diese Arbeiten können genauso gut aber auch mit einer Gartenschere vorgenommen werden. Fällt im Garten nur wenig Schnittholz an, so ist der Häcksler durchaus entbehrlich. Genauso verhält es sich mit einer Motorkettensäge. Diese wird meist nur zum Fällen von Bäumen oder aber zum Rückschnitt der Hecke verwandt. Gerade dabei leistet aber auch eine elektrische Heckenschere gute Dienste. Da diese nur einige Male im Jahr genutzt wird, ist es sogar überlegenswert, sich diese von Freunden oder Verwandten auszuleihen oder ein Modell gemeinsam zu erwerben, welches dann von mehreren Gartenbesitzern genutzt wird.

Stehen im Garten viele Obst- oder andere Laubbäume, so ist das herabfallende Blattwerk im Herbst durchaus ein Ärgernis. Sicher überlegt sich mancher deshalb die Anschaffung eines Laubsaugers. Da dessen Kosten aber in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen und er während des Betriebes einen durchaus enormen Geräuschpegel verursacht, sollte von dessen Verwendung abgesehen werden. Viele Rasenmäher sind mittlerweile so konzipiert, dass sie auch das herabgefallene Laub mit auffangen. An rasenfreien Stellen kann das Laub entweder als Schutz für das darunter befindliche Erdreich verwendet oder mit einem Laubrechen zusammengefegt werden.

Ist ein Holzspalter vorteilhaft oder reicht eine herkömmliche Axt?

Bei dieser Frage kann man sicher zweigeteilter Meinung sein. Wer sich gerne an der frischen Luft betätigt und nach einer durchaus sportlichen Herausforderung sucht, wird sich wahrscheinlich für die Axt entscheiden. Wesentlich erleichtert wird die Arbeit durch den Holzspalter, der aber in der Anschaffung wesentlich teurer ist und zudem einer gelegentlichen Wartung bedarf. Bei der Entscheidung für und gegen den Holzspalter kommt es also vor allem auf die persönlichen Umstände und Vorlieben an.

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