Ein Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet aus Lärchenholz

Nichts geht über süße Erdbeeren, feldfrische Salate und sonnengereifte Tomaten, die aus eigenem Anbau stammen. Frei von Pestiziden kann mit einem eigenen Hochbeet zwischen Frühjahr und Herbst frisches Gemüse und Obst genossen werden. Wer noch kein Hochbeet hat, der kann dieses auch kinderleicht Selbst bauen, denn der Aufwand ist sehr überschaubar. Auch Anfänger können sich an dieses Projekt wagen in wenigen Schritten ein Hochbeet anlegen. Ein eigenes Hochbeet ist eine gute Basis um frisches Obst und Gemüse (z.B. Erdbeeren oder Tomaten) aus eignem Anbau zu genießen.

Ein Hochbeet aus Lärchenholz
Ein Hochbeet aus Lärchenholz

Den perfekten Standort für das Hochbeet wählen

Damit das Hochbeet auch beste Voraussetzungen für den Anbau bietet, spielt der Standort eine sehr wichtige Rolle. Idealerweise entscheidet man sich für einen Standort, der nach Süden ausgerichtet ist. Auf diese Weise bekommen Gemüse und Obst den gesamten Tag eine große Portion Sonne ab und gedeihen somit ideal. Eine Sonneneinstrahlung von fünf bis sechs Stunden pro Tag erweist sich für den Anbau als sehr sinnvoll. Damit werden die Pflanzen bestens mit Licht versorgt und schießen beachtlich in die Höhe.

Einen Rahmen für das Hochbeet konstruieren und aufbauen

Hochbeet3-1Im Vergleich zum normalen Beet ist das Hochbeet wesentlich praktischer und auch deutlich einfacher in der Handhabung. Dafür braucht man grundsätzlich nur einen Rahmen. Diesen kann man bei Bedarf im Einzelhandel erwerben, oder selbst bauen. Fichtenholzbretter sind nicht nur günstig, sondern lassen sich auch recht einfach verarbeiten. Diese werden einfach nur zusammengeschraubt. Danach sollten die Wände mit einer speziellen Folie ausgekleidet werden. Würde man diesen Schritt auslassen, dann könnte es passieren, dass sich das Holz relativ schnell mit Wasser vollsaugt und damit dann auch instabil wird. Grundsätzlich können die Maße sehr individuell gewählt werden. Experten empfehlen jedoch eine Größe von 1,30 Metern. Damit kann die Mitte jederzeit bequem erreicht werden. Je nach Position des Hochbeetes sollte der Boden noch mit einer Schicht Hasendraht ausgekleidet werden. Auf diese Weise haben Nagetiere keine Chance an die saftigen Wurzeln zu gelangen. Diese bilden oftmals Futtergrundlage für Wühlmäuse, Maulwürfe und viele andere Nager.

Tipp: Wer noch alte Baumaterialien zur Verfügung hat, der diese auch für die Konstruktion von einem Hochbeet nutzen. Mehr Infos zu diesem Thema gibt es hier: http://www.antik-natur.de/blog/hochbeet-aus-alten-baumaterialien-selber-bauen.html

Mit der richtigen Erde perfekte Bedingungen schaffen

Damit die Ernte auch wirklich ertragreich wird, ist es wichtig, auf die richtige Erde zu setzen. Logischerweise bietet sich dafür Kompost an. Dabei handelt es sich um einen idealen Nährboden für Obst und Gemüse, die Ernte wird sehr umfangreich ausfallen und auch die Pflege erleichtert sich. Direkt auf den Hasendraht sollte man zu Beginn einen Grund aus Ästen legen. Dies ist ein weiterer Schutz vor Nagern. Wer möchte, der schichtet vor dem Kompost noch Sand in das Beet. Damit wird die Flüssigkeitsversorgung wesentlich einfacher organisiert. Der Sand speichert Wasser und gibt dieses bei Bedarf an die Pflanzen ab, damit muss nicht jeden Tag gegossen werden. Nach dem Kompost folgt auch noch eine Schicht Pflanzsubstrat. Mit diesem Mittel lassen sich die einzelnen Pflanzen leichter einsetzen und durch die Extraportion Dünger gedeihen die Sorten viel besser.

Gemüse und Obst im Hochbeet einpflanzen

Grundsätzlich kann ein Hochbeet mit allen Gemüse- und Obstsorten bepflanzt werden. Der Fantasie stehen dabei keinerlei Grenzen im Wege. Wer möchte, kann außerdem auf Saatkörner setzen. Wichtig ist dabei nur, dass der richtige Zeitpunkt für die Aussaat gewählt wird. Unbedingt muss ausreichend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen gehalten werden. Sonst kann es passieren, dass sich die Pflanzen relativ schnell in die Quere kommen und sich gegenseitig am Wachsen hindern. Wer sich für Samen entscheidet, muss auf jeden Fall die komplette Packung aufbrauchen. Würde man einzelne Samen in der Verpackung belassen, dann würden diese recht schnell an Keimfähigkeit verlieren und bei einer erneuten Aussaat nicht den gewünschten Erfolg bringen. Gerade Anfänger sollten das Hochbeet idealerweise mit vorgezogenen Pflanzen ausstatten. Dies birgt den Vorteil, dass die Anzucht komplett ausgelassen werden kann und auch nichts schiefgehen wird. Diese Pflanzen können direkt in der Gärtnerei erworben und sofort in das Hochbeet verpflanzt werden.

Hinweis: Das Bildmaterial für diesen Artikel stammt von www.hochbeet-paradies.at

3 Kommentare

  1. Wir werden in diesem Jahr auch ein Hochbeet in unserem Garten anlegen. Neben dem Spaß etwas selbst zu bauen, wollen wir das Beet auch als kleinen Blickfang nutzen. Wir haben mittlerweile viele Beispiele sowohl im Internet als auch in natura gesehen, sodass wir schon sehr gespannt sind. Zum Glück werden die Tage bereits schöner und es kann demnächst voller Tatendrank losgehen.

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