Kleinkindrutsche / Babyrutsche für den Garten – Darauf sollten Sie achten

Schon bevor manche Kinder richtig laufen können, lieben sie es, zu rutschen. Das geht natürlich nur mit Hilfe der Eltern, die ihren Sprössling auf die Rutsche heben und unten wieder sicher auffangen. Bestens geeignet sind hierfür Kleinkinder- bzw. Babyrutschen. Auch manch älteres Kindergarten- oder Grundschulkind nutzt sie ab und zu noch gern.

Darauf sollten Sie beim Kauf und beim Aufstellen der Kleinkindrutsche achten

Babyrutschen bzw. Kleinkindrutschen werden mittlerweile von vielen Herstellern angeboten. Sie bestehen in der Regel aus Kunststoff und können deshalb bei Wind und Wetter im Garten verbleiben. Allerdings wird der Kunststoff im Laufe der Jahre porös.

Auswahlkriterien beim Kauf

Bei einigen Modellen fallen die Trittstufen relativ schmal aus, bei einem Exemplar sind sie sogar halbkreisförmig. Hier besteht die Gefahr, dass die Kinder beim Hochsteigen der Stufen wegrutschen oder mit ihren kleinen Füßen hängenbleiben. Die Abstände zwischen den Stufen sollten so gewählt sein, dass auch kleinere Kinder das Spielgerät mühelos selbst erklimmen können.

Die an der Rutsche angebrachten Griffe sollen es Ihrem Kind ermöglichen, sich hieran festzuhalten. Testen Sie dies, genau wie die Trittsicherheit der Babyrutsche, am Besten im Geschäft vor Ort aus. Möchten Sie die Rutsche online bestellen, so haben Sie die Möglichkeit, diese ebenfalls zu testen, dann aber natürlich im heimischen Wohnzimmer. Wenn Ihnen das Modell nicht zusagt, können Sie es innerhalb von 14 Tagen zurücksenden, sofern der Versandhändler keine anderslautenden Rücknahmebedingungen festgelegt hat.

Die Montage der Kunststoffrutsche dürfte ohne zusätzliches Werkzeug entsprechend der beiliegenden Anleitung möglich sein. Eventuell benötigen Sie für den Aufbau aber noch eine zweite Person, die die doch etwas größeren Einzelteile gemeinsam mit Ihnen verschraubt. Hierfür kommen natürlich keine Metallschrauben, sondern große Kunststoffschrauben zum Einsatz.

Möchte Ihr Kind auch im Winter oder bei schlechtem Wetter rutschen, so haben Sie vielleicht die Möglichkeit, die Rutsche dann auch im Kinderzimmer aufzustellen. Da sie aus Kunststoff besteht, lässt sie sich meist leicht transportieren. Außerdem ist sie schnell auseinander- und wieder zusammengebaut.

Die Standortwahl

Genauso wichtig wie die Auswahl der passenden Babyrutsche ist auch deren Standort. Sie muss auf ebenem Untergrund aufgestellt werden, damit sie nicht wackelt. Ein Untergrund aus Beton oder aus Terrassenfliesen ist denkbar ungeeignet, beide sind viel zu hart. Sinnvoll wäre es, wenn die Rutsche in Sand gestellt wird. Aber auch ein grüner Rasen ist optimal, sofern er keine Unebenheiten aufweist.

Viele Kinder möchten ihre Rutsche später auch für den Einsatz im Planschbecken nutzen. Deshalb sollten Sie schon beim Kauf darauf achten, dass eventuelle Querverstrebungen weit oben angebracht sind, besser aber noch ganz darauf verzichtet wird. Manche Rutschen sind auch mit einem Wasseranschluss ausgestattet. So kann Ihr Kind noch bequemer ins Becken rutschen und wird diese Möglichkeit sicher ausgiebig nutzen. Aber auch im Planschbecken selbst sollten Sie auf die Standsicherheit der Rutsche achten.

Weitere Tipps

Natürlich sollten Sie gerade Babys und Kleinkinder während des Rutschens und des Spielens allgemein nicht aus den Augen lassen, egal ob die Rutsche nun auf dem Rasen, im Sandbereich, im Planschbecken oder doch auf der Terrasse – und hier vielleicht mit einem alten Stück Teppich als Unterlage – aufgestellt wurde.

Manche Kinder verlieren schnell die Lust am Rutschen oder ihnen wird die Rutsche zu klein. Wenn das Modell noch in Ordnung ist und keine Schäden aufweist, so können Sie es vielleicht weiterverkaufen oder an Freunde und Verwandte, die selbst gerade Eltern geworden sind, weiterverschenken. Vielleicht treffen sich die Kinder dann zum gemeinsamen Rutschvergnügen.

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